FCZ Fanclub 1896

Jahresberichte

Jahresbericht des Präsidenten 2016 / 2017

Fanclub-Rückblick

Kaum zu glauben, aber wahr. Unser FCZ-Fanclub 1896 feiert in diesem Jahr tatsächlich sein zehnjähriges Bestehen.
Dem Jubiläum gebührend erscheint auch unsere Homepage in neuem Glanz. Optisch verbessert und zeitgemäss angepasst, macht die frische Aufmachung viel Freude. Ein grosses Dankeschön an Flo, welcher unzählige Stunden in Fronarbeit verrichtete, um rechtzeitig auf unsere zehnjährige Fanclub-Geschichte ein fantastisches Produkt zu kreieren.

Zehn Jahre - diese Dekade beinhaltete vereinzelt auch turbulente Phasen, war aber insgesamt grösstenteils geprägt durch positive Aspekte. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Fanclub über eine solche Zeitspanne hält, geschweige denn, sogar einen stetigen Mitgliederanstieg zu verzeichnet hat. Wer gedacht hatte, dass nach dem Abstieg des FCZ nun auch die Mitgliederzahlen nach Unten wandern würden, sah sich rasch getäuscht. Wohl, oder vielleicht gerade dem Motto folgend: „Jetzt erst recht!“.

Gabriela Charbon hat sich als Nachfolgerin von Michèle Hefti gut in ihr neues Amt als Kassiererin eingearbeitet. Die laufend aktualisierte Buchhaltung ist sehr sauber geführt und klar nachvollziehbar. Somit konnten wir die grosse Lücke betreffend Finanzposten im Vorstand mehr als zufriedenstellend schliessen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Gabriela.


Geprägt war das vergangene Vereinsjahr wiederum von den Events:
Das Kegeln verzeichnete mehr Teilnehmer als in den letzten Jahren und gipfelte mit dem erstmaligen, verdienten Sieger Martin Egger. Ebenfalls eine ansehnliche Anzahl von Mitgliedern folgte unserem Aufruf zum Bierfritz. Nebst den köstlichen Bieren erfreuten wir uns aber daran, dass Fritz sich entschloss, bei unserem Fanclub mitzumachen. Herzlich Willkommen! Selbstverständlich wurde dies mit einem zusätzlichen Bier noch gebührend begossen.
Ein weiteres Highlight sollte die Reise zum Cupspiel FC Basel-FCZ werden. Auch wenn wir leider aus dem Cup ausschieden, war das Drumherum doch amüsant – jedenfalls die Busreise. Unser Neumitglied Markus Wiedmer feierte auf der Rückreise zudem noch feuchtfröhlich seinen Geburtstag. Was sich allerdings z.T. um und im Stadion abgespielt hat, liess mich persönlich zum Entschluss kommen, für eine lange Zeit das letzte Mal in Basel gewesen zu sein.
Flo initiierte seit langem wieder einmal einen Jass-Abend im Schlachthof. Wir waren zwar nur zu viert, konnten so aber immerhin einen klassischen Schieber spielen. Ein weiterer Jassabend ist bereits geplant.
Wir verzichteten in diesem Jahr auf einen Pfingstgrill, da wir bereits einen besonderen Anlass für unser zehnjähriges Jubiläum geplant haben. Der grosse Tag steigt am Samstag 24. Juni 2017.
Das traditionelle Weihnachtsessen verlegten wir in den Januar, was neu einem Neujahrsessen entspricht. Nach der oft hektischen Weihnachtszeit eine Form, die bei unseren Mitgliedern gut ankam – viele waren dabei.
Ebenfalls lassen wir in diesem Jahr die Ausland-Fanreise weg. Stattdessen haben wir vor, ein FCZ-Match in der Schweiz zu besuchen - wiederum mit Übernachtung. Details folgen... (es geht nicht nach Basel ;-))


Dass sich viele Mitglieder verschworen haben, den FCZ jetzt erst recht zu unterstützen, zeigte sich auch bei der Vergabe der Saisonkarten. An der letztjährigen JHV beschlossen wir, die Preise gleich hoch zu belassen – einzig die etwas teureren Spitzenspiele würden wegfallen. Trotz Abstieg verzeichneten wir keinen Rückgang mit den Saisonkartenreservationen. Besonders erfreulich ist, dass wir in den letzten zwei Jahren auch einen erheblichen Mitgliederanstieg verbuchen konnten. So stieg die Anzahl während dieser Zeit um deren 14, auf aktuell 45 Mitglieder. Auch euch heisse ich im Namen des Vorstands ganz herzlich willkommen!

Rückblick zum FCZ – Sportlicher Teil


Nach der ersten, zweiten und sicher dritten Ernüchterung über den sportlichen Abstieg des FCZ in die Challenge League, mussten sich Verein, Staff sowie Fans zuerst einmal sammeln. Auch wenn sich dieses Szenario gegen Ende der Saison immer mehr abgezeichnet hatte, hielten sich viele von uns doch an dem letzten dünnen Strohhalm fest, nicht abzusteigen – vergebens. Ebenso schlimm waren die negativen Schlagzeilen sowie die Schadenfreude diverser Personen, vornehmlich aus dem GC-Lager.
Es hagelte an Kritik, die grössenteils auf die FCZ-Führung abzielte und in vielen Punkten auch berechtigt war. Jegliche Kommentare und Forderungen, die unter der Gürtellinie waren, ignorierte der FCZ zurecht. Ich durfte z.T. selber miterleben, wie die FCZ-Spitze versuchte zu reflektieren, Fehler analysierte und gewisse Personalentscheide fiel.
Beim FCZ, wie auch im FCZ-Umfeld war man sich einig: Ein sofortiger Wiederaufstieg ist Pflicht. Dass dieser jedoch nicht als Selbstläufer über die Bühne gehen würde, verstand sich von selbst. Nicht auszudenken, sollte der FCZ mehrere Saisons in der Zweitklassigkeit verweilen. Sportlich wie auch finanziell eine Bankrotterklärung eines Traditionsclubs. Dementsprechend mischten sich Unsicherheit mit Optimismus bei den Prophezeiungen für die anstehende Challenge League Saison und wir alle waren froh, als es endlich losging.


Der FCZ, auf vielen Positionen verändert, zeigte viele gute Spiele. Er vermochte den Gegnern meist sein Spiel aufzuzwingen und agierte als Favorit folglich dominant. Einige Spiele wurden aber auch zur Geduldprobe, da sich mancher Gegner hinten reinstellte und die Null halten wollte. Auch da zeigte sich, dass der FCZ nicht einfach kopflos anrannte, sondern auf seine Chancen wartete – meist erfolgreich. Es gab jedoch auch Spiele, die der FCZ am Ende gewann oder noch ein Remis holte, ohne dass die Mannschaft spielerisch wirklich zu überzeugen vermochte. Manchem Fan war dies egal. Hauptsache drei Punkte. Vielen aber ging es z.T. etwas zu leicht (auch mir), so dass man die positive Vorrundenbilanz (ungeschlagen!) doch etwas zu relativieren wusste (überraschenderweise auch Cillo Canepa). 12 Punkte Vorsprung sind ein schönes Polster, doch leider erst die Halbe Miete. Cillo mahnte, sich an namhafte Teams zu erinnern, die schon grössere Punktevorsprünge am Ende noch leichtsinnig verspielt hatten.

Tatsächlich verlor der FCZ in Genf gleich sein erstes Spiel der Rückrunde gegen Servette mit 1:2. Es folgte ein mageres 1:1 zu Hause gegen Xamax. Trotz Chancenplus und einem Mann mehr auf dem Platz, kassierte der FCZ tatsächlich noch den 1:1 Ausgleichstreffer. Der schöne 12-Punkte Vorsprung schmolz zwischenzeitlich auf sieben Punkte an. Von den vermeintlichen Mitkonkurrenten aus Aarau, Wil und Neuenburg, vermochte sich nach der Vorrunde nur Xamax zu halten. Servette fand erst etwas verspätet zu alter Spielstärke zurück und konnte nebst dem FCZ zum Glück auch Xamax ein Bein stellen.



So hatte der FCZ Anfangs April wieder ein beruhigendes Polster von neun Punkten auf Xamax vorzuweisen. Zudem war noch die Nachtragpartie in Aarau auszutragen, was verlustpunktemässig hiess, 12 Punkte Vorsprung sowie das um einiges bessere Torverhältnis als Xamax.

Das Spitzenspiel Ende April in Neuenburg endete 1:1. Der FCZ hatte genügend Chancen gehabt, den Sieg einzufahren und kassierte gegen Ende tatsächlich noch den Ausgleich. Anyway, der Vorsprung blieb unverändert bei neun Punkten auf Xamax.
Am 4. Mai fand endlich die Nachholpartie in Aarau statt. Man rechnete sich im FCZ-Lager bereits aus, danach 12 oder zumindest 10 Punkte Vorsprung auf Xamax vorweisen zu können – denkste! Der FCZ verlor mit 1:3 und ging damit zum zweiten Mal in der Challenge-League leer aus. Nachdem der FCZ gegen Le Mont siegte, lag der Punktevorsprung weiterhin bei neun Zählern.
Insgeheim fingen nun einige bereits an zu rechnen, wann der ersehnte direkte Wiederaufstieg auch mathematisch feststehen könnte: Bei noch verbleibenden fünf Spielen, also noch 15 zu holenden Punkten, hiess dies, dass der FCZ (vorausgesetzt Xamax und Zürich gewinnen ihre weiteren Spiele) am 20. Mai zuhause gegen Wil den Wiederaufstieg manifestieren könnte. Zuvor stand das Derby in Winterthur auf dem Programm. Der FCZ legte in der 2. Minute den Grundstein zum Sieg und gewann schlussendlich diskussionslos mit 3:0. Xamax gewann zuhause gegen Servette mit 1:0. Bereits vier Tage später (Englische Woche) empfing der FCZ die Genfer. Ein mehrheitlich uninspirierter Auftritt sowie ein fragwürdiger Elfmeter für Zürich, bescherte uns am Ende einen Punkt (1:1).


Da ein Tag später Schaffhausen gegen Xamax gewann, stieg der FCZ – quasi spielfrei – drei Spieltage vor Schluss wieder in die Super League auf! Vielleicht auch Ironie des Schicksals, dass wir so einen weniger emotionalen Aufstieg erleben durften, da wir ja ebenso unrühmlich abgestiegen sind? Immerhin konnte man die Sieges-Aufstiegs-Zigarre getrost bereitlegen und am Samstag den 20. Mai in den Letzigrund pilgern. Ein stark verjüngter FCZ bescherte den über 10'000 Zuschauern leider keinen Sieg und verlor mit 0:2. Nicht wenige Fans sahen im direkten Wiederaufstieg lediglich die Pflicht erfüllt und feierten denn auch weniger ausgelassen als auch schon.

An dieser Stelle noch ein Kompliment an Uli Forte, der es geschafft hat, das in Seenot geratene FCZ-Schiff wieder flott zu machen. Ob Forte auch für die kommende Super League Saison der richtige Mann ist?
Diese Frage ist durchaus berechtigt, wenn man den Fokus auf die Rückrunde legt. Betrachtet man jedoch die Vorrunde sowie die Erfüllung der Mission Aufstieg, dann hätte Uli Forte ohne Zweifel eine Chance verdient – wir werden sehen...        

Nebst der Meisterschaft durfte der FCZ auch die Gruppenphase der Europa League spielen, da wir als Cupsieger (trotz Abstieg) uns direkt dafür qualifiziert hatten. So kamen wir nebst dem Challenge League-Alltag in den Genuss von europäischen Spielen gegen die Türken aus Osmanlispor, Steaua Bukarest und Villareal. Der FCZ zeigte – entgegen vieler Prognosen – gute Leistungen und war bis zum letzten Spiel in der Türkei noch voll im Rennen um Platz Zwei, welcher fürs Weiterkommen gereicht hätte. Leider verlor man dieses Spiel und schied aus dem Europacup aus.

Man verpasste dadurch äusserst knapp die Chance, als erstes zweitklassiges Team in die KO-Phase zu gelangen. Gegen die spielstärkeren Teams, im Vergleich zur Meisterschaft, wurde unser „Dauerpatient Verteidigung“ wieder rückfällig. Auch wenn der oftmals überragende Torhüter Vanins (super Transfer gewesen) teilweise die Fehler seiner Vorderleute ausbügeln konnte, vermochte dieser dennoch nicht ganz unsere überalterte, langsame Defensive zu kaschieren.

Auch im Schweizer Cup zeigte der FCZ gute Leistungen und besiegte unter anderem den FC St.Gallen verdient mit 2:1. Es bestätigte, dass der FCZ klar ins Oberhaus des Schweizer Fussballs gehört. Dass es (noch) nicht ganz für die Spitze reicht, zeigte der Viertelfinal in Basel, wo der FCZ trotz 1:O Führung schlussendlich dem verdienten Sieger aus Basel wenig entgegenzusetzen hatte – auch hier nicht zuletzt infolge der anfälligen Defensive.

Ein kurzer Blick in die Super League (trotz FCZ-Absenz) sei hier erlaubt:
Der FC Basel dominierte auch in dieser Saison die Liga nach Belieben. Neun Runden vor Schluss hatte der FCB bereits 17 Punkte Vorsprung auf YB. So stand der FCB wieder vorzeitig als Schweizer Meister fest. Die Basler feierten den 8. Titel in Serie und kommen dadurch auf 20 Meistertitel, was zum Tragen eines zweiten Sterns berechtigt. Dauert diese Dominanz weiterhin so an, dann löst der FCB im Jahre 2025 GCN als Rekordmeister ab – rechne! Die gerade erwähnten Heugümper hätten fast das gleiche Schicksal wie der FCZ ein Jahr zuvor erlitten. Jedoch ergingen sie dem Abstieg am Ende (leider) doch noch. Naja, dafür gibt’s wieder ein Zürcher Derby!

Bleibt zu hoffen, dass der FCZ in der nächsten Saison ein Wörtchen um die europäischen Plätze mitreden kann und den ganz Grossen hoffentlich ein Bein zu stellen vermag. Zu mehr dürfte die Qualität des Teams wohl nicht reichen – aber warten wir’s ab, auch was die Transfers anbelangt. Natürlich wäre es schön, auch im Cup wieder unter die letzten Acht oder sogar ins Halbfinal einzuziehen. Freuen wir uns wieder auf namhafte Gegner, das Städteduell gegen Basel und das Zürcher Derby!
Wünschenswert wäre es, wenn es ähnlich ruhig ums Stadion zu und her ginge, wie in der Challenge League. Von diesem Aspekt her war die diese Saison äusserst erfreulich. Auch das grössere Zuschaueraufkommen konnte in diesem Ausmass nicht erwartet werden. Der FCZ verzeichnete etwa doppelt so viele Zuschauer, als GCN in der Super League.
Interessierte können sich die genauen Zahlen von Vorstandsmitglied Martin Egger beschaffen, welcher eine detaillierte Statistik führte.

Wenn der FCZ es schafft, einen attraktiven und frischen Fussball zu zelebrieren, dann werden es die Fans sicher danken.
Sollte die Clubführung die Lehren des damaligen Abstiegs richtig gezogen haben, dann dürfen wir – immer abhängig von den finanziellen Mitteln – in den nächsten Jahren wieder viel Freude am FCZ haben.


Mai 2017
Der Präsident

Roger Charbon

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Jahresbericht des Präsidenten 2015 / 2016
(Stand 27.04.2016)

Fanclub-Rückblick
Auch im 9. Vereinsjahr gab es Höhen und Tiefen zu verzeichnen. Die Höhepunkte mehr im Vereinswesen, die Tiefpunkte eher beim FCZ selber. Wir im Fanclub blicken auf ein konstantes Jahr zurück. Vieles hat sich etabliert, wie z.B. der Stammtisch im Schlachthof oder auch die durchgeführten Events.
Das Weihnachtsessen wie auch der Pfingstgrill erfreuten sich einer hohen Teilnehmerzahl. Doch auch der Bierfritz-Event war besser besucht als in den letzten Jahren. Beim Kegeln besteht besuchertechnisch noch Nachholbedarf, wird aber sicher wieder ausgetragen.
Erfreulich ist auch, dass wir dieses Jahr wieder eine Städtereise, verbunden mit einem Fussballspiel, in Angriff nehmen. Es geht Anfangs Mai in die Deutsche Bundeshauptstadt – Berlin! Das Spiel Hertha gegen Darmstadt verspricht tabellarisch mehr, als wir bei der Buchung zunächst gedacht haben. Hertha spielt um die Champions-League Plätze. 

Ein Höhepunkt für zwei unserer treusten Mitglieder ist sicher deren Hochzeit. Gina Spescha und Nici Burri heiraten im Juli. Ihre Verbundenheit zum FC Zürich wird dadurch unterstrichen, dass sie für die zivile Trauung den 13. Mai ausgewählt haben! Klingelts?! 10 Jahre nach dem legendären FCZ-Meistertitel in der 93. Minute in Basel. Filipescu sei Dank!

Leider mussten wir uns von unserer langjährigen Kassiererin Michèle Hefti trennen. Aus gesundheitlichen Gründen war es ihr nicht mehr möglich, ihr Amt weiterhin auszuüben. Wir vom Vorstand bedauern dies sehr und bedanken uns nochmals für ihre vorbildlich professionell geführte Buchhaltung. Für die Zukunft wüschen wir Michèle nur das Beste.
   
Nebst diesem Wechsel im Vorstand haben wir unter den Mitgliedern nur geringe Mutationen zu verzeichnen. Aus diesem Grund, sowie auch Dank den Saisonkarteneinnahmen, sind wir finanziell auf gesundem Weg unterwegs und steuern zuversichtlich auf unser 10jähriges Bestehen zu.
2017 wird es soweit sein! Die Planungen dafür laufen bei uns im Vorstand bereits auf Hochtouren.
Auch die Homepage wird ein etwas anderes Erscheinungsbild haben. Aufmerksame Surfer haben die ersten Veränderungen sicher schon festgestellt. Einmal mehr bedanke ich mich hiermit bei Flo für dessen grossen Einsatz rund um die Homepage. 


Ebenfalls war es nötig, unsere Vereinsstatuten (seit der Gründungsversammlung unverändert) anzupassen und neu zu layouten. Alex und ich haben uns dieser Arbeit angenommen und erledigt. Da es sich ausschliesslich um redaktionelle Änderungen handelt, musste dazu nicht die JHV einberufen werden.

Dank der guten Beziehungen zum FCZ-Fanclub Solothurn war es uns möglich, die von den Hoppers gestohlene Fanclub-Blache rasch zu ersetzen, ja sogar noch eine Reserveblache anfertigen zu lassen. Für die diversen Events an unterschiedlichster Örtlichkeit ist dies sicher von Nutzen. Eine Blache durften wir permanent im Schlachthof deponieren. Weil unser Mitglied Hänse dort als Kellner arbeitet, wurde diesem Begehren rasch entsprochen.

Ich bedanke mich auch bei allen Mitgliedern, die sich in irgendeiner Weise am Fanclubleben aktiv beteiligen und dadurch den Fanclub bereichern.


Rückblick zum FCZ – Sportlicher Teil 
Mit vielen Erwartungen wie auch mit demselben Trainer (Urs Meier) ging es in die Rückrunde. Nach nur drei Runden war Urs Meier beim FCZ nur noch in den Geschichtsbüchern wieder zu finden. Es folgten weitere schmerzliche Niederlangen mit Interimscoach Massimo Rizzo. 
Nach der 3:1 Niederlage in Basel begann schliesslich die Amtsperiode vom neuen Trainer Sami Hyypiä. Er startete mit einem 3:3 gegen Thun, wobei der FCZ eine 3:1 Führung preisgab. Eine Handschrift des Trainers war anfangs nicht zu erkennen – das Personal, das ihm zur Verfügung stand, war jedoch auch nicht berauschend. Mancher Kritiker meinte, dass Urs Meier nach der Vorrunde nicht schlechter dagestanden hätte, als Hyypiä. 
Dank einem 1:0 Erfolg gegen Sion im letzten Spiel überwinterte der FCZ auf dem zweitletzten Rang, nur zwei Punkte vor Vaduz. 

Erfreulich war das Auftreten des FCZ im Cup. Die Mannschaft hatte stets auswärts anzutreten und siegte in Wohlen, bei YB und vor der Winterpause in Thun. Trotz eines 1:0 Rückstands zur Pause gab es am Ende noch einen 4:1 Sieg des FCZ zu bejubeln.
Nach der Winterpause konnte man sich vom Tabellenende leider nur leicht absetzen.
Die Personalpolitik der Clubführung liess einige Fragen offen. So kam es, dass der FCZ nur noch mit zwei klassischen Stürmern bestückt war – in der Vorrunde waren es noch deren fünf. Spieler wurden geschasst, dann wieder zurückgeholt und im Tor stand keine richtige Nummer Eins. 

Der Fokus der Clubführung und des Staffs müsste mehr nach hinten, als nach vorne gerichtet werden (Tabelle), sonst könnte es gefährlich werden. Spielerisch verfügt der FCZ klar über die bessere Mannschaft, als Lugano oder Vaduz. Aber wenn man mal da unten drin ist, dann...

Der Ausgang der zwei letzten Heimspiele, gegen die zwei direkten Konkurrenten Lugano und Vaduz, wird die Weichen für die kommende Saison stellen – hoffentlich in die richtige Richtung!

Zu allem Übel musste der FCZ im Cuphalbfinal nach Sion reisen. 

Die Cuphochburg schlechthin – aber nur im Final! Der FCZ siegte dank einer kompakten und starken Teamleistung mit 3:0 und steht zum 10. Mal im Cupfinal. Man trifft dort auf den FC Lugano, welcher stärker einzustufen ist, als es die Tabelle erscheinen lässt. Und ein Cupfinal ist immer ein Endspiel, wo vieles passieren kann. Zum Glück sind wir auch im heimischen Letzigrund das „Auswärtsteam“ (so ausgelost) und haben nach dem
FC Sion die beste Finalbilanz (9 Teilnahmen, 1 Niederlage).
Der Final wird einen Tag nach unserer Jahreshauptversammlung stattfinden. Stimmen wir uns dann also schon mal gebührend dazu ein, mit der festen Überzeugung, den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach gebracht zu haben.
Hoffen wir, dass uns der FCZ in der kommenden Saison mehr von diesem schnellen, attraktiven Fussball (wie in den Cuppartien) zeigen wird, als von den dürftigen Auftritten aus der Meisterschaft.
Ein Cuperfolg würde eine miserable Saison retten, zumal wir dadurch auch wieder europäisch vertreten wären – der Cupsieg garantiert die direkte Teilnahme an den Gruppenspielen der Europa-League.
Es steht uns also mehr als nur ein Endspiel bevor, ein zukunftsweisendes Finale in Zürich – sportlich, wie auch finanziell. In diesem Sinne: Füllt den Letzigrund und schreit unseren FC Zürich zum 9. Cupsieg!


Der Präsident
Roger Charbon